Marc Heijkers, Bedburg


Evaluation der Kurs I bis III in Köln der Methode de Bakker als:
INSTITUTE INTEGRATED TECHNIQEUS;
 
An den Kongresstagen der VOD in Wiesbaden 2009 habe ich mich rein zufällig eingeschrieben für den Workshop „ Methode de Bakker“ nachdem ich zuerst eine sehr interessante Vorlesung über „Denkmodellen“ angehört habe.
Obwohl wir Dr. Stills geniale Arbeit als Bibel der Osteopathie zu betrachten neigen, hatte auch er mit den damaligen zur Verfugung stehenden Mitteln (Leichenanatomie) sein eigenes  Denkmodell gestaltet.
Die Osteopathie kann sich meiner Meinung nach nur dann weiter entwickeln wenn wir mehrere Denkmodelle akzeptieren, auch wenn sie sich widersprechen bzw. scheinbar widersprechen.
DO MRO Frank de Bakker, nach eigene Angaben inspiriert von Patrick van der Heede und seinen eigenen ontologischen und paläontologischen Erfahrungen seiner Jugend kombiniert mit der Embryologie des Prof. Dr. Blechschmidt, ist zu einen geniale sehr praktikable kausale Methode gekommen in der Osteopathie.
 
Ich bin immer noch sehr beeindruckt wie seine Mitarbeiter und Kollegen Claude van der Beke, Steve Temmermann und Kees Koole, alle DO. MRO, uns beigebracht haben wie man von bestimmten simple passive Mobilitäts Tests an den Extremitäten, sehr systematisch zu einem tiefen fundamentierten klinischen Befund kommen kann.
Die Tests werden in einen Schema festgelegt, was zugegebenermaße anfangs mich viel Mühe gekostet hat dieses zu durchschauen, aber was nach ein bisschen Üben, buchstäblich einen anschaulichen Befund des Kasus aufs Papier bringt.
Der Unterricht hat einen guten fundamentierten methodischen Aufbau wobei man schon nach Kurs I in der Lage ist ohne tiefe embryologische Kenntnisse o.g. Befund zu gestalten.   
In den weiteren Kursen wird sehr anschaulich dargestellt wie die Methode sich unterstützt mit Fakten bzw. Denkmodellen der Embryologie.
Herr de Bakker spricht hier nicht ohne Grund von der „Anatomie der Anatomie“.
Man lernt in seine Methode das Warum der bestehenden Anatomie.
 
Spätestens als Frank de Bakker uns im Kurs II in Köln das Denkmodell verkündete, dass nicht der PRM der Basis vom Leben ist, was der Liquor in den Duralschlauch „presst“, sondern den ganz normale Herz- bzw Diafragma-, samt der  Lympfkreislauf, was der Liquor „ansaugt“ (Im Duralschlauch herrscht einen nachweislichen Druck von 0,8 Bar) hat er mich von seinen Methode überzeugt.
 
Genau wie die Schulmediziner geht auch er davon aus dass der Schädelbasis nach den 25 Lebensjahr völlig verknöchert.
 
Er basiert seine Methode auf lebendige Anatomie, die des Embryos.
Das ist nicht einen „Verrat“ an Dr. Still, sondern einen moderne lebendige Sicht auf die Grundtheorie der Osteopathie!!!!
Wir haben hiermit viel bessere Chancen bei der Anerkennung der Schulmedizin.
Ich hatte den Eindruck dass wegen etwaige sprachliche, bzw. Übersetzungsprobleme leider die Idee nicht gut genug ankommen konnte 2009 auf den Kongress.
 
Liebe Kolleginnen, und Kollegen, es geht hier nicht und irgendeine Fortbildung gegründet auf der ursprüngliche osteopatischer Basis des Dr. Stills, sondern einen wesentliche weitere Schritt in die Osteopathie von Heute und der Zukunft.
Diese Investierung hat sich für mich allenfalls gelohnt!!!!
Ich freue mich auf Kurs IV
Bei genug Interesse wird der 2e Kursreihe in Köln blad möglichst anfangen können.
 
 
Marc Heijkers, Osteopath seit 2005 geprüft von der AFO,  geschult an der IFAO, Mitglied der VOD